Hannes Bachkönig

Chaos im Bestattungshaus

von Hannes Bachkönig am

Chaos im Bestattungshaus (2018)

Komödie von Winnie Abel

Das Bestattungshaus Speck steht nahe am Konkurs. Gerhard Speck, der pessimistische Firmeninhaber, lässt sich auf ein unmoralisches Angebot des Fabrikanten Udo Kemp ein und inszeniert für Kemp dessen eigene Beerdigung. Der Lebemann Kemp möchte auf ungewöhnliche Weise von seiner reichen und verbitterten Frau Roswitha loskommen und dabei noch eine Menge Geld mitnehmen.

Helfen soll ihm sein devoter Mitarbeiter Ludwig. Plötzlich treffen im Bestattungsunternehmen Udos Geliebte und auch sein Geliebter, mit dem er Mitglied in einem Nudisten-Club ist, aufeinander. Gerhards Frau Veronika, die einen Gerichtsvollzieher kurzerhand zurück in die Alkoholabhängigkeit führt, der unterwürfige Ludwig, der mit der auserwählten Geliebten seines Chefs durchbrennt, und das Verschwinden der lebenden Leiche bringen vollends Chaos in das unmoralische Vorhaben.

Klappt der geplante Coup des Fabrikanten?

Allerheiligen spielt Christa´s Jägermann!

von Michael Zollner am

Die Pfarrgemeindegruppe Allerheiligen/Mürzhofen ist uns schon aufgrund der mehrjährigen Freundschaft zu einigen Speckies gerne eine Reise wert. Dass die Gruppe schon zum dritten Mal ein Stück unserer Autorin Christa Bachkönig wiedergab, war natürlich ein zusätzlicher Ansporn, auch wenn sich Roseggers Waldheimat bei der Überfahrt noch winterlich zeigte.

Hannes Bachkönig

Faschingssitzungen 2018

von Hannes Bachkönig am

Alle Jahre wieder dürfen wir im Rahmen der sehr gut besuchten Faschingssitzungen im Kunsthaus unseren Beitrag in Form eines Sketches leisten.

Pissoirgeflüster

spielt im WC des Kunsthauses, in dem die Vernissage eines Malers abgehalten wird. Zufälligerweise haben auch unsere Kollegen von den Gauklern eine „Vernissage“ zum Thema gewählt, was uns auf die Idee kommen lässt, den Gaukler-Sketch als Gemeinschaftsproduktion dem Publikum zu präsentieren.
Pissoirgeflüster, eine Sequenz im Männerklo, wo drei verschiedene Charaktere aufeinander treffen und so manches problematische Thema mehr oder weniger ernsthaft diskutieren: Der betrunkene und schnorrende Steirer, der germane Manager  und der Wiener Prolo – eine brisante Mischung, in die sich am Ende noch eine Dame gesellt, der es einerlei ist, wo sie sich erleichtern kann. In der Not hat der Ort kein Veto-Recht, und schon gar nicht Männer

Daniela nimmt Abschied

von Michael Zollner am

Daniela_artistic framed

Daniela Klempin stieß 2012 zur Dackelgruppe und überzeugte von Beginn an durch ihr energievolles Spiel. Über 4 Saisonen hinweg war Sie ein wichtiger Bestandteil und eine treibende Kraft der Truppe. Leider mussten wir kürzlich zur Kenntnis nehmen, dass Sie wohl nicht mehr auf die Bühne zurück kehren wird.

Wir danken Dir und wünschen für die Zukunft alles Gute, liebe Dany!

Daniela´s elegante Erscheinung brachte Ihr im ersten Jahr die Darstellung der Frau Hallenstein im Stück “Drunter und Drüber” ein, aber schon im Jahr darauf offenbarte sie dann ihr ganzes schauspielerlisches Repertoire und mimte die erdige Wiener Internetbekanntschaft Ricky, als wäre sie Mundls Nichte. 2014 übernahm Dany die Rolle der Frau Jägermann und damit immerhin die Gattin des Hauptdarstellers, welche sie bravourös meisterte. Dass sie aber nicht auf die Rolle der Geliebten oder Hausfrau reduziert werden darf, zeigte sie uns in Ihrer letzten Rolle, in der sie als reife Bäuerin Gerti den Gegenpart zu Christa spielte und dieser das nötige Kontra bot.

Christa Bachkönig

Die Hoffnung stirbt zuletzt

von Christa Bachkönig am

Die Hoffnung stirbt zuletzt (2017)

Komödie von Christa Bachkönig
(Uraufführung April 2017)

Fünf Freunde, zwei davon sind Nachbarn, treffen sich regelmäßig zum Pokern und haben keine Geheimnisse voreinander. Angeberische „Männergespräche“ sind an der Tagesordnung. Der Noch-Junggeselle Josef, alias Joe, gibt gerne mit seinen Frauengeschichten an, obwohl er frisch verlobt ist. Dass seine Verlobte Maria ein Studienjahr in Australien verbringt, nutzt er schamlos aus und trifft sich mit einer anderen Frau. Sein Nachbar Paul steht mit seiner strengen Frau Helene gleichzeitig vor einer schweren Prüfung. Durch einen Computerfehler der PVA wurde Paul irrtümlich für tot erklärt, und Helene denkt nicht daran diesen Fehler aufzuklären, weil die monatlich vorgeschriebene Witwenpension und sogar eine patzige Nachzahlung sich sehr verlockend auf ihr durch Pauls Arbeitslosigkeit mageres Einkommen auswirken würde. Und was zur Folge hat, dass Paul die Wohnung nicht mehr verlassen darf.

Die Freunde treffen sich dennoch heimlich, versuchen sich gegenseitig zu helfen, geben Tipps wie Paul sich benehmen soll, damit seine Frau die Sache freiwillig aufklärt. Joe kommt in Erklärungsnot, als seine Reinigungskraft Rosa früher als sonst in die Wohnung kommt und seine Geliebte Sandra karg bekleidet darin erwischt. Dass auch noch Schmarotzer August als Marias Onkel bei Joe auftaucht und eine Zeit lang bei ihm wohnen möchte, und die Reinigungskraft Rosa ihre junge Tochter Pia als ihre Vertretung schickt, macht seine Situation nicht angenehmer. Die Lage spitzt sich zu, als Joes Geliebte Sandra ihm gesteht schwanger zu sein.

Die Freunde René, Sebastian und Otto haben alle Hände damit zu tun, sowohl Joe als auch Paul beizustehen. Paul beherzt die Tipps seiner Freunde und treibt seine Helene damit fast in den Wahnsinn. Das Blatt scheint sich zu wenden. Dass Joes Verlobte unerwartet aus Australien zurückkehrt und ihn, der gerade seine Geliebte bei sich im Wohnzimmer und seinen Freund Otto im Abstellkammerl sitzen hat, überraschen will, bringt das Fass zum Überlaufen. Zu allem Übel trinkt er auch das Glas mit Onkel Augusts Beruhigungstropfen leer und kriegt nicht mehr mit, dass René die Gelegenheit beim Schopf packt um Marias Gunst für sich zu gewinnen.

Wie die beiden Geschichten wohl ausgehen?