2018

Zwei Bürgermeister gaukeln für ein Halleluja

von Michael Zollner am

Jährlich grüßt das Murmeltier in Person der Speckdackeln, die eine Aufführung der Weizer KollegInnen von den Gauklern besuchen.
Unter der Regie von Renate Berger wurde die Komödie

Zwei Bürgermeister für ein Halleluja

von Carsten Schreier einstudiert und sehr gut umgesetzt. Gute Pointen und viel Spaß von Anfang bis zum Schluss.
In dem Stück geht es, wie der Titel vermuten lässt, um Bürgermeister, nämlich einen echten, dem von seiner Frau ein böser Streich gespielt wird um ihn zur Einsicht zu bringen, und seinem zeitweiligen Vertreter. Zweiterer ist eigentlich der Hausmeister des Amtes und wird, ebenso wie die Amtssekretärin, laufend von seinem Chef herum gescheucht. Kein Wunder also, dass Beide sich gerne am Streich beteiligen. Als dann noch ein Bischof mit seiner Gehilfen bzw. ein Hochzeitspaar nicht auftaucht, sind alle Zutaten für eine turbulente Komödie vorhanden.

Ein Dank den Gauklern für den vergnüglichen Abend sagen Eure Speckdackeln

Erben leicht gemacht soll nicht schaden

von Michael Zollner am

Gerne fuhren wir wieder zu unseren KollegInnen nach Schadendorf. Die Komödie

Erben leicht gemacht

von Tobias Landmann stand auf dem heurigen Programm. Die Aufführungshalle am Hof der Familie Konrad bot wieder eine perfekte Location für die Veranstaltung.
Wir hatten eine Menge zu lachen ob des gut inszenierten Schauspiels, in dem es um den vom Bankrott bedrohten Winzer Ludwig Moser ging, der dem Alkohol zu verfallen neigte und in seinem Leben keinen Sinn mehr fand. Alles schien den Bach runterzugehen. Doch als sein Freund und Gehilfe Schorsch von der Sache Wind bekommt und obendrein erfährt, dass Ludwig ein Erbschaft zustünde, wenn er nur eine Frau finden würde, nehmen die Dinge Ihren Lauf. Die Schwester aus Amerika taucht auf, um die Einhaltung der Testamentsvorgaben zu kontrollieren. Ebenso Ludwigs Jugendliebe, die zusätzlich für Verwirrung sorgt. Und dann fandet auch noch die Polizei nach Ludwig, da er nach einer durchzechten Nacht einen Schaden am Glashaus des Nachbars verursacht hat.
So kommt Eines zum Anderen, aber s
chlussendlich fand natürlich alles ein gutes Ende.
Wir gratulieren unseren Theaterkollegen zu dieser gelungenen Aufführung und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Hannes Bachkönig

Chaos im Bestattungshaus

von Hannes Bachkönig am

Chaos im Bestattungshaus (2018)

Komödie von Winnie Abel

Das Bestattungshaus Speck steht nahe am Konkurs. Gerhard Speck, der pessimistische Firmeninhaber, lässt sich auf ein unmoralisches Angebot des Fabrikanten Udo Kemp ein und inszeniert für Kemp dessen eigene Beerdigung. Der Lebemann Kemp möchte auf ungewöhnliche Weise von seiner reichen und verbitterten Frau Roswitha loskommen und dabei noch eine Menge Geld mitnehmen.

Helfen soll ihm sein devoter Mitarbeiter Ludwig. Plötzlich treffen im Bestattungsunternehmen Udos Geliebte und auch sein Geliebter, mit dem er Mitglied in einem Nudisten-Club ist, aufeinander. Gerhards Frau Veronika, die einen Gerichtsvollzieher kurzerhand zurück in die Alkoholabhängigkeit führt, der unterwürfige Ludwig, der mit der auserwählten Geliebten seines Chefs durchbrennt, und das Verschwinden der lebenden Leiche bringen vollends Chaos in das unmoralische Vorhaben.

Klappt der geplante Coup des Fabrikanten?

Aktion auf russische Bananen in Anger!?

von Michael Zollner am

Nein, es war keine Supermarkt-Aktion auf russische Bananen, die viele Menschen und auch eine ordentliche Zahl an Speckdackeln nach Anger lockte. Die Leute kamen, da die Theatergruppe des FSC Opfelgaudi zu ihrem zweiten Stück lud. Und dieses versprach:

Action bei “Russische Bananen” in Anger!”

Allerheiligen spielt Christa´s Jägermann!

von Michael Zollner am

Die Pfarrgemeindegruppe Allerheiligen/Mürzhofen ist uns schon aufgrund der mehrjährigen Freundschaft zu einigen Speckies gerne eine Reise wert. Dass die Gruppe schon zum dritten Mal ein Stück unserer Autorin Christa Bachkönig wiedergab, war natürlich ein zusätzlicher Ansporn, auch wenn sich Roseggers Waldheimat bei der Überfahrt noch winterlich zeigte.

Neurosige Zeiten

von Michael Zollner am

Die Liebhaberbühne Hartberg hat sich dieses Jahr die Komödie

Neurosige Zeiten

vorgenommen, und da dieses Stück aus der Feder von Winnie Abel stammt, der Autorin unserer heurigen Aufführungen, war es für uns klar, dass wir einer Vorstellung beiwohnen wollen.
Unter der Regie von Andreas Lind gelang es der Gruppe, eine lustige und überzeugende Darbietung zu bringen. Wir danken der Liebhaberbühne Hartberg für einen vergnüglichen Nachmittag.

Hannes Bachkönig

Faschingssitzungen 2018

von Hannes Bachkönig am

Alle Jahre wieder dürfen wir im Rahmen der sehr gut besuchten Faschingssitzungen im Kunsthaus unseren Beitrag in Form eines Sketches leisten.

Pissoirgeflüster

spielt im WC des Kunsthauses, in dem die Vernissage eines Malers abgehalten wird. Zufälligerweise haben auch unsere Kollegen von den Gauklern eine „Vernissage“ zum Thema gewählt, was uns auf die Idee kommen lässt, den Gaukler-Sketch als Gemeinschaftsproduktion dem Publikum zu präsentieren.
Pissoirgeflüster, eine Sequenz im Männerklo, wo drei verschiedene Charaktere aufeinander treffen und so manches problematische Thema mehr oder weniger ernsthaft diskutieren: Der betrunkene und schnorrende Steirer, der germane Manager  und der Wiener Prolo – eine brisante Mischung, in die sich am Ende noch eine Dame gesellt, der es einerlei ist, wo sie sich erleichtern kann. In der Not hat der Ort kein Veto-Recht, und schon gar nicht Männer