Besuchsberichte

Zwei Bürgermeister gaukeln für ein Halleluja

von Michael Zollner am

Jährlich grüßt das Murmeltier in Person der Speckdackeln, die eine Aufführung der Weizer KollegInnen von den Gauklern besuchen.
Unter der Regie von Renate Berger wurde die Komödie

Zwei Bürgermeister für ein Halleluja

von Carsten Schreier einstudiert und sehr gut umgesetzt. Gute Pointen und viel Spaß von Anfang bis zum Schluss.
In dem Stück geht es, wie der Titel vermuten lässt, um Bürgermeister, nämlich einen echten, dem von seiner Frau ein böser Streich gespielt wird um ihn zur Einsicht zu bringen, und seinem zeitweiligen Vertreter. Zweiterer ist eigentlich der Hausmeister des Amtes und wird, ebenso wie die Amtssekretärin, laufend von seinem Chef herum gescheucht. Kein Wunder also, dass Beide sich gerne am Streich beteiligen. Als dann noch ein Bischof mit seiner Gehilfen bzw. ein Hochzeitspaar nicht auftaucht, sind alle Zutaten für eine turbulente Komödie vorhanden.

Ein Dank den Gauklern für den vergnüglichen Abend sagen Eure Speckdackeln

Erben leicht gemacht soll nicht schaden

von Michael Zollner am

Gerne fuhren wir wieder zu unseren KollegInnen nach Schadendorf. Die Komödie

Erben leicht gemacht

von Tobias Landmann stand auf dem heurigen Programm. Die Aufführungshalle am Hof der Familie Konrad bot wieder eine perfekte Location für die Veranstaltung.
Wir hatten eine Menge zu lachen ob des gut inszenierten Schauspiels, in dem es um den vom Bankrott bedrohten Winzer Ludwig Moser ging, der dem Alkohol zu verfallen neigte und in seinem Leben keinen Sinn mehr fand. Alles schien den Bach runterzugehen. Doch als sein Freund und Gehilfe Schorsch von der Sache Wind bekommt und obendrein erfährt, dass Ludwig ein Erbschaft zustünde, wenn er nur eine Frau finden würde, nehmen die Dinge Ihren Lauf. Die Schwester aus Amerika taucht auf, um die Einhaltung der Testamentsvorgaben zu kontrollieren. Ebenso Ludwigs Jugendliebe, die zusätzlich für Verwirrung sorgt. Und dann fandet auch noch die Polizei nach Ludwig, da er nach einer durchzechten Nacht einen Schaden am Glashaus des Nachbars verursacht hat.
So kommt Eines zum Anderen, aber s
chlussendlich fand natürlich alles ein gutes Ende.
Wir gratulieren unseren Theaterkollegen zu dieser gelungenen Aufführung und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Aktion auf russische Bananen in Anger!?

von Michael Zollner am

Nein, es war keine Supermarkt-Aktion auf russische Bananen, die viele Menschen und auch eine ordentliche Zahl an Speckdackeln nach Anger lockte. Die Leute kamen, da die Theatergruppe des FSC Opfelgaudi zu ihrem zweiten Stück lud. Und dieses versprach:

Action bei “Russische Bananen” in Anger!”

Allerheiligen spielt Christa´s Jägermann!

von Michael Zollner am

Die Pfarrgemeindegruppe Allerheiligen/Mürzhofen ist uns schon aufgrund der mehrjährigen Freundschaft zu einigen Speckies gerne eine Reise wert. Dass die Gruppe schon zum dritten Mal ein Stück unserer Autorin Christa Bachkönig wiedergab, war natürlich ein zusätzlicher Ansporn, auch wenn sich Roseggers Waldheimat bei der Überfahrt noch winterlich zeigte.

Neurosige Zeiten

von Michael Zollner am

Die Liebhaberbühne Hartberg hat sich dieses Jahr die Komödie

Neurosige Zeiten

vorgenommen, und da dieses Stück aus der Feder von Winnie Abel stammt, der Autorin unserer heurigen Aufführungen, war es für uns klar, dass wir einer Vorstellung beiwohnen wollen.
Unter der Regie von Andreas Lind gelang es der Gruppe, eine lustige und überzeugende Darbietung zu bringen. Wir danken der Liebhaberbühne Hartberg für einen vergnüglichen Nachmittag.

Hannes Bachkönig

Außer Kontrolle

von Hannes Bachkönig am

Außer Kontrolle war die diesjährige Aufführung der Theatergruppe „Vorhang Auf“ zu keinem Zeitpunkt. Auf dem Spielplan stand die Komödie

Außer Kontrolle

, ein Theaterstück des bekannten britischen Autors Ray Cooney. Unter der Regie von Peter Heidenbauer gelang es den Schauspielern in perfekter Manier, die Pointen auf den Punkt zu setzen und das Publikum von einem Lacher zum nächsten zu bringen. In knapp drei Stunden Aufführungszeit kam man nie in die Verlegenheit auf die Uhr schauen zu wollen. Das aufgrund vieler schneller Sequenzen von Verwechslungen und Rollenänderungen schwer zu spielende Stück war sehr kurzweilig.
Gratulation an „Vorhang Auf“, wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Hannes Bachkönig

Eine verhängnisvolle Nacht!

von Hannes Bachkönig am

Wahrlich, es war eine verhängnisvolle Nacht. Die Komödie von Armin Vollenweider schubste uns von einem Lacher zum nächsten.
Sollte man nicht schon durch das uns allumspannende lokale und globale politische Umfeld davon überzeugt geworden sein, spätestens nach diesem Theaterabend ist es einem bewusst: Politiker haben’s meist schwer.
Kein noch so kleiner Ausrutscher wird dem Politiker an sich verziehen, sobald dieser an die Öffentlichkeit gelangt, was wiederum im dargebotenen Stück den angehenden Landeshauptmann und seinen Parteifreund alles daransetzen lässt, eine verhängnisvolle Nacht in einem Erotiktempel zu vertuschen. Alles halb so schlimm, wenn da nicht auch eine große Summe im Rausch verspieltes Geld wäre, das eigentlich Eigentum der Stadtgemeinde ist.

Sturm & Witz 2017

von Michael Zollner am

Wenn uns der Duft von frisch gebratenen Maroni um die Nasen weht, dann denkt der gemeine Speckdackel gerne an ein Gläschen Sturm. Und was wäre schon ein guter Sturm, wenn man dabei nicht ein Quantum Witz genießen kann. So ging es auch heuer mit einer 10-köpfigen Abordnung zu unseren liegen Kollegen “die Gaukler” auf eine

Runde “Sturm & Witz”

Die Begrüßung fiel heuer etwas durchwachsen aus, hatten doch Elisabeth Richter und Renate Berger nicht nur Ihre Worte, sondern auch ein wichtiges Plakat verloren. Als jedoch Alfred Jokesch erklärte, wie sich der moderne Mann zu verhalten hat, nahm auch das Publikum Fahrt auf. Hannes Greiner berichtete im folgenden Sketch von den Vorzügen eines Eigenheims, konnte dabei aber so manche Probleme des Häuslbauers nicht kaschieren.

Hannes Bachkönig

Kein Platz für Liebe

von Hannes Bachkönig am

Wir durften schon einige Male der Theaterkunst unserer Kolleginnen und Kollegen der Theatergruppe Fladnitz beiwohnen, so auch im August dieses Jahres. Die Gruppe blieb ihrer Vorliebe für englische Komödien treu, jedoch wurde diesmal keine Kriminalgeschichte schaugestellt sondern eine Verwechslungskomödie, in der es um Liebe, Untreue und andere damit verbundenen menschlichen Eigenschaften geht.

Kein Platz für Liebe

eine Farce von Anthony Marriott und Bob Grant, zeigt die chaotischen Zustände in einem englischen Hotel und ist eine beschwingte Komödie mit komplexem Ablauf, der den Schauspielern alles abverlangt.
Wie immer wurden die Lachnerven gereizt und den Besuchern bewiesen, auf welch hohem Niveau die Gruppe sich schauspielerisch bewegt.

Hannes Bachkönig

“G’nua is ned g’nua!” für die Schadendorfer

von Hannes Bachkönig am

Der Besuch bei unseren TheaterkollegInnen in Schadendorf zahlte sich wieder aus. Die Komödie „G’nua is ned g’nua!“ von Martin Stelzer nahm sich eines immerwährend aktuellen Themas an, der Gier des Menschen nach Reichtum.

Gekonnt inszeniert und sehr gut auf die Bühne gebracht, forderte die Aufführung die Zuseher mit Fortdauer des Stückes zu mehr und mehr Lachsalven auf. Wir durften Zeuge sein von einem Wandel der Greißlerladenbesitzer Gustav und Gerti Griabig, ein

Wandel zum Saulus und wieder zurück

zum Paulus. Die Botschaft des Abends war, dass das Streben nach Geld und Reichtum nicht glücklich macht.

Hannes Bachkönig

“Dumm gelaufen” sprach der Gaukler

von Hannes Bachkönig am

Den Aufführungen unserer Weizer TheaterkollegInnen der Gaugler beizuwohnen, gehört schon zur angenehmen Routine. Das Stück „Dumm gelaufen“, eine Kriminalkomödie von Markus Völl, handelt von einem etwas missglückten Banküberfall mit unerwartetem Ausgang.
Es hätte 

der großer Coup zweier Senioren

werden sollen, doch als die beiden rüstigen Herren eine Bank überfallen, um sich ihren Rentenkasse aufzustocken, geht alles schief, was nur schief gehen kann.

Der Herr Karl

von Michael Zollner am

Was wäre die österreichische Theater- und Kabarett-Szene ohne

“Der Herr Karl”

jenem selbstkritischen Stück, welches so manchem kleinbürgerlichen Mitläufer den Spiegel vor das Gesicht hält und damit vor allem anfangs für sehr viel Wirbel sorgte.
Die großartige Darstellung eines Helmut Qualtinger ist es aber auch zu danken, dass man das Stück heutzutage kaum noch live erleben kann. Welcher Schauspieler möchte sich schon gerne mit dieser Legende messen: Thomas Vollmann tut´s!

Hannes Bachkönig

Vorhang Auf 2016

von Hannes Bachkönig am

beitrag-vorhang-auf-2016Wir hatten bisher immer die Bestätigung der hohen Kunst des Schauspiels bekommen, wenn wir unseren KollegInnen in Markt Hartmannsdorf einen Besuch abstatteten. So auch diese Jahr, als es hieß “Vorhang auf”! Am 10. November waren wir Speckdackeln Zeuge davon, dass ein Nestroy-Stück auch jenseits Österreichs Theater ersten Ranges starken Anklang findet.

Das Mädl aus der Vorstadt

fand inklusive musikalischer Darbietungen – wie es sich bei Nestroy eben gehört – eine ausgezeichnete Darbietung. Gratulation an unsere Kolleginnen und Kollegen!

Zu Gast bei Sturm & Witz

von Michael Zollner am

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und so mancher Mensch ist schon in die Herbstdepression gefallen. Damit man dem entgegen wirken kann, lohnt sich der

Besuch zu einer Runde “Sturm & Witz”

auf welche die Gaukler alljährlich einladen!